CE-Kennzeichnung von Atemschutzmasken

Geposted von Maske-online AT am

FFP2-Masken unerliegen im Gegensatz zum normalen Mund-Nasenschutz der PSA-Verordnung (persönliche Schutzausrüstung [EU]2016/425). In dieser wird für Atemschutzmasken unter anderem ein Konformitätsbewertungsverfahren angewendet, welche eine verbindliche Baumusterprüfung durch eine notifizierte Stelle vorschreibt. Diese Stelle wird durch die 4 Ziffern nach dem CE-Kennzeichen identifiziert und führt die Prüfung nach der harmonisierten Norm EN149 durch - besteht die Maske den Test, hat sie die Konformität der EU-Verordnung erlangt und der Hersteller darf das CE-Kennzeichen anbringen.
Dies muss er auch tun, wenn er seine Masken in die EU importieren will, denn ohne diesen Aufdruck und die richtigen Papiere bleibt die Lieferung im Zoll hängen und muss ev. sogar zurückgeschickt oder vernichtet werden.

In der Norm EN149 gibt es Mindestanforderungen, die wichtigsten sind:

  • Leckage
  • Hautverträglichkeit
  • Entflammbarkeit
  • Atemwiderstand

Je nach Leckage und Filterleistung (wie viele Partikel werden mindestens aus der Umgebungsluft gefiltert) erfolgt eine Einteilung in die Schutzklassen:

  • FFP1 (max. 80%)
  • FFP2 (max. 94%)
  • FFP3 (max. 99%)

Zugelassene notifizierte Stellen sind in der NANDO-Datenbank gelistet.

Die Bezeichnung 'NR' auf der Maske bedeutet not reusable/für den einmaligen Gebrauch.

 

 


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